29. August 2014
von Redaktion
Keine Kommentare

Experiment: Wenn jemand zusieht, wird weniger gelittert – auch wenn niemand anderer da ist

dfdfdfdfdf

Diese Augen können Littering reduzieren. (Bildquelle / Lizenz: Public Domain)

Dass soziale Normen eine grosse Rolle spielen, um das Littering-Verhalten von Menschen zu verändern, hat nicht nur die auf dieser Website präsentierte Studie zum Littering-Verhalten der Schweizerinnen und Schweizer deutlich gezeigt. Auch viele Feldexperimente liefern hier sehr deutliche Ergebnisse.

Doch soziale Normen sind auch an den Kontext gebunden: Sind sehr viele Menschen an einem Ort versammelt, steigt die Bereitschaft zum Littering. Ist die Menge überschaubar, sinkt sie. Das zeigen auch die Ergebnisse eines Experiments, das 2013 durchgeführt wurde.

Doch die Forschungsfrage war in der oben verlinkten Studie auch noch eine ganz andere: Welche Auswirkungen hat es, wenn einem soziale Normen auch mit Bildern ins Bewusstsein gerufen werden, in diesem Fall mit Fotos von Augenpaaren, die einen scheinbar beobachten?  Weiterlesen →

Teilen:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Auf Xing teilenShare on LinkedIn

27. Juli 2014
von Redaktion
Keine Kommentare

Der tiefste Abfalleimer der Welt

Den Müll in den Abfalleimer statt auf den Boden werfen sollte eigentlich nicht so schwer sein. Viele Menschen tun es trotzdem nicht. Doch könnte es Menschen anregen, den Müll in den Eimer zu werfen, wenn dies mehr Spass macht? Sehen Sie die Ergebnisse hier:

Via The Fun Theory

Teilen:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Auf Xing teilenShare on LinkedIn

16. Juni 2014
von Redaktion
Keine Kommentare

NZZ über die Studie „Littering in der Schweiz“: „Zweifel an Bussen für Abfallsünder“

In verschiedenen Kantonen in der Schweiz kostet es bereits, wenn man beim Fallenlassen von Abfall ertappt wird. Und schweizweit steht derzeit die Einführung von Bussen für Littering zur Debatte. Dass dies aus verhaltensökonomischer Sicht nicht sinnvoll ist, zeigt nicht zuletzt die auf dieser Website präsentierte Studie. Diese hat Natalie Gratwohl in der NZZ zum Anlass für einen umfassenden Artikel pro und contra Bussen genommen. Weiterlesen →

Teilen:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Auf Xing teilenShare on LinkedIn

30. Mai 2014
von Redaktion
Keine Kommentare

Die Rolle von sozialen Normen bei Massnahmen gegen Littering

Eine soziale Norm spiegelt in einem bestimmten Kontext die Erwartung (Belief) darüber wider, welches Verhalten die Gesellschaft oder eine soziale Gruppe in diesem Zusammenhang als angemessen oder unangemessen erachtet. Um das Verhalten von Menschen zu beschreiben (oder durch Nudges in eine erwünschte Richtung zu lenken) sind Normen also deshalb effektiv, weil Menschen stark von dem beeinflusst werden, was auch andere tun.

Ein Beispiel dafür ist auch Littering: Wenn es so aussieht als wäre es normal, Müll auf der Strasse abzulagern, dann interpretieren Menschen das intuitiv als soziale Norm in dem Umfeld, wo dies geschieht. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie ebenfalls littern – selbst, wenn es ihren persönlichen Normen widerspricht, die sie sin in anderen Kontexten zeigen. Weiterlesen →

Teilen:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Auf Xing teilenShare on LinkedIn

25. April 2014
von Redaktion
Keine Kommentare

Kopenhagen: Mit kleinen Stupsern zu sauberen Strassen

Wer littert verursacht erhebliche gesellschaftliche Kosten. Das ist auch vielen Menschen bewusst, die trotzdem ihren Müll liegen lassen. Wie man diese mit einem simplen Nudge zum Mülleimer bewegt, zeigt ein Blick nach Kopenhagen.

Die dänische Hauptstadt gilt als Schmuckstück. Viel Raum, viel Grün, viele Velos – und viele grosse Ambitionen, die Stadt noch sauberer zu machen als sie meist schon ist. Wären da nicht die Menschen und ihr Verhalten. Jeder dritte Däne, das zeigen Studien, lässt gelegentlich seinen Müll auf der Strasse und in Parks zurück. Und trotzdem behaupten etwa 90 Prozent der Dänen, dass sie sich der Littering-Problematik bewusst sind.

Dieser Unterschied zwischen dem, was Menschen wollen und wie sie sich tatsächlich verhalten, ist der wichtigste Ansatzpunkt für Nudges. Der Einsatz von Nudges wird gewöhnlich als libertärer Paternalismus bezeichnet und hat seinen Ursprung im Buch „Nudge“ von Richard Thaler und Cass Sunstein von 2008. Im Gegensatz zu den meisten anderen staatlichen Eingriffen wird bei dieser Art von Lenkung weder eine Handlungsweise verordnet noch eine andere verboten. Der Mensch trifft seine Entscheidungen selbstständig und marktkonform, wenn auch angestupst in eine bestimmte Richtung, die als sozial erwünscht gilt. Weiterlesen →

Teilen:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Auf Xing teilenShare on LinkedIn